Web-Design: Wie muß oder soll die Preisangabe aussehen? *Update*

31. Juli 2007

Bei einem Projekt bin ich grade dabei Preislisten anzufertigen und entsprechend die Preisangaben in den jeweiligen Artikel zu gestalten. Dabei habe ich mir natürlich die Frage gestellt: Wie muß oder soll eigentlich die Preisangabe in einen Online-Shop aussehen? Fuchs wie ich (manchmal) bin, habe ich einfach mal einige der größten Online-Shops besucht und mir einfach angeschaut wie diese ihre Preisangaben gestalten. Doch Achtung, damit hätte ich nun nicht gerechnet:

499.00 € (text) geizkragen.de
499,00 € (text) neckermann.de, atelco.de, iTunes
€ 499,00 (text) otto.de, qvc.de, quelle.de, musicload.de
€ 499.00,- (text) autoscout24.de
EUR 499,00 (text) amazon.de, ebay.de
EUR 499.00 (text) mobile.de
499,00 EUR (text) conrad.de, immobilienscout24.de
499,00 (text) ikea.de
499 € (text) dell.com

€ 499,00 (grafik) guenstiger.de
499,- (grafik) saturn.de, mediamarkt.de

Tja, nun bin ich wahrhaftig ein wenig verwirrt und weiß nicht was ich davon halten soll. Drum habe ich in der entsprechenden Newsgroup de.comm.internet.commerce im Usenet eine Diskussion dazu angefangen. Bin mal gespannt was dabei rauskommt!

Update

Jakob Nielsen, seines Zeichens Usability Guru und Betreiber der bekannten Homepage useit.com, hat folgende Ansätze für o.g. Problem:

… For a site targeted at Germany and written in German, I believe 499,00 € is the more appropriate format, because people are more used to seeing a comma for the decimal point and to have the currency symbol written after the price. Instead of looking at websites, I encourage you to go for a walk downtown and look at the formatting of prices on signs in shop windows. The way most German stores write their prices on signs is probably the way most German users expect to see prices.

I recommend € instead of EUR. Maybe back when the Euro was originally introduced, the recommendation would have been the opposite, but by now almost all Europeans should know the € symbol.

Was soll man sagen, mit ein wenig Logik kommt man eigentlich auch selber drauf, doch wie war das mit den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen? :) Der Mann ist Usability pur! Danke.


Firefox und Opera wollen Barrierefreiheit ausbauen

30. Juli 2007

winfuture.de berichtet:

Seh- oder hörbehinderte Menschen haben das Internet schon lange als Kommunikationsmedium für sich entdeckt. Sie nutzen es, um mit Anderen in Kontakt zu treten, ohne dass dabei ihre Behinderung die Kommunikation einschränkt.

Bisher müssen sie meist spezielle Hilfsprogramme einsetzen, die Online-Inhalte für sie nutzbar machen. Natürlich gibt es auch im Internet genügend Hürden, die ihnen das Leben schwer machen, was meist schon bei der Nutzung des Browsers beginnt. Die Browserhersteller Opera und Mozilla wollen in diesem Bereich nun nachbessern.

Während man bei Mozilla vor allem allgemeine Ziele für den freien Browser Firefox anstrebt, die neue Märkte erschließen sollen, ist man bei Opera bereits mit konkreten Arbeiten beschäftigt. Die ersten Ergebnisse der Entwicklungsarbeit sollen schon mit der nächsten Version des gleichnamigen Browsers Einzug halten.

Opera kündigte an, mit der Version 9.5, deren Codename „Kestrel“ lautet, zunächst die Anbindung an die in Windows und Mac OS X integrierten Screenreader verbessern zu wollen. In den kommenden Wochen und Monaten sollen weitere Verbesserungen in Sachen Barrierefreiheit umgesetzt werden. Um dieses Ziel zu erreichen lässt man sich auch vom Konkurrenten Mozilla unter die Arme greifen.

Bei einem Treffen mit Mozillas Guru für Barrierefreiheit Aaron Leventhal besprach man kürzlich die möglichen Verbesserungen, mit denen Opera für Hörgeschädigte und Sehbehinderte besser einsetzbar gemacht werden soll. Gemeinsam will man nun „bessere Standard“ für Barrierefreiheit schaffen, die letztendlich auch dem „normalen“ Anwender zugute kommen sollen.


SELFHTML: Lesbarkeit von Texten im Web

21. März 2007

SELFHTML aktuell hat einen sehr schönen Artikel veröffentlicht, der eins der wichtigsten Kriterien für eine erfolgreiche Website beleuchtet. Hierbei geht es um die Lesbarkeit der Texte, die wir in Hülle und Fülle auf jeder Homepage finden. Es werden Beispiele gezeigt und angesprochen wo es funktioniert oder auch einfach mal völlig daneben ist. Des Weiteren werden diverse Ansätze, zur eleganten Lösung dieses Problems dargestellt.

Artikel lesen